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        <title>„1938 ist das Speicherkraftwerk […] schon geplant worden“</title>
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          <date>2018</date>
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      <publicationStmt>
        <publisher>
          <orgName corresp="https://germanistik.univie.ac.at/" ref="http://d-nb.info/gnd/10094654-9">Institut für
                                        Germanistik, Universität Wien</orgName>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for
                                        Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS -
                                        Geisteswissenschaftliches Asset Management System</orgName>
        </distributor>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0">Creative Commons BY-NC 4.0</licence>
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        <date when="2018">2018</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:kofler.w2.schreibtisch.15</idno>
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        <title ref="http://gams.uni-graz.at/kofler">Werner Kofler -
                                    Kommentar zur Werkausgabe</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Wolfgang</forename>
            <surname>Straub</surname>
          </persName>
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        <p>born digital</p>
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      <editorialDecl>
        <p>Diese Plattform zum Prosawerk des österreichischen
                                    Schriftstellers Werner Kofler (1947–2011) gibt den
                                    Stellenkommentar wieder. Die Primärtexte sind urheberrechtlich
                                    geschützt und nicht für eine Online-Edition vorgesehen.
                                    Sämtliche Seitenangaben, die im jeweiligen Eintrag unter
                                    »Textausschnitte« angeführt sind, beziehen sich daher auf die
                                    2018 im Sonderzahl Verlag erschienene dreibändige gedruckte
                                    Werkausgabe. Die Website folgt der Anordnung der Texte in drei
                                    Bänden.</p>
      </editorialDecl>
      <projectDesc>
        <ab>
          <ref target="info:fedora/context:kofler" type="context">Kommentierte
                                        Werkausgabe Werner Kofler</ref>
        </ab>
        <p>Das Projekt begleitet die gedruckte und kommentierte Werkausgabe
                                    (Prosa) des österreichischen Schriftstellers Werner Kofler. Es
                                    ergänzt den gedruckten Stellenkommentar um vertiefende
                                    Materialien und einen mehrschichtigen Zugang zu den vorhandenen
                                    Inhalten.</p>
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        <language ident="deu">Deutsch</language>
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                <ref target="info:fedora/context:kofler.ppolitiker.PGrafRobert" type="context">Robert Graf</ref>
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      <div n="entry" xml:id="w2.schreibtisch.15">
        <ab n="lemma">„1938 ist das Speicherkraftwerk […] schon geplant worden“</ab>
        <ab n="lemma_mod">1938 ist das Speicherkraftwerk, von dem ich spreche, schon geplant worden</ab>
        <ab corresp="w2.schreibtisch.15" n="commentary">1928 stellte die AEG (Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft Berlin) ein
          Großprojekt vor, in dem die abfließenden Gletscherwässer der <placeName corresp="GEO2775659" type="mountain" xml:id="SID.1">Hohen Tauern</placeName> durch ein 1200 km langes Hangkanalsystem
          gefasst und in Großspeichern gefasst werden. <date>1938</date> wurde dieses Projekt zu
          sechs Speichern erweitert, wobei der größte im Dorfertal bei <placeName corresp="GEO2774897" type="place" xml:id="SID.2">Kals</placeName> in Osttirol vorgesehen war. Von den in einer
          weiteren Variante vorgesehenen sieben Großspeichern wurde von der verantwortlichen
          Gesellschaft, den Alpenelektrowerken (AEW), während der NS-Zeit nur die Anlage in
            <placeName corresp="GEO2774758" type="place" xml:id="SID.3">Kaprun</placeName> begonnen. (vgl. <bibl corresp="LITArbter_1987" type="citation">Arbter 1987</bibl>) Ab den 1950er Jahren wurden
          verschiedene Varianten projektiert und bis zum Bewilligungsverfahren vorbereitet, zuletzt
          ein von weitverzweigten „Beileitungen“ versorgter Wasserspeicher im Dorfertal mit
          Kraftwerk in <placeName corresp="GEO2771828" type="place" xml:id="SID.4">Matrei</placeName> (<hi rend="bold">„Projekt 1986“</hi>, vgl. <bibl corresp="LITBaier_1989" type="citation">Baier 1989</bibl>). Das Projekt ließ sich politisch nicht durchsetzen, 1989 erklärte
          Wirtschaftsminister <persName corresp="PGrafRobert" role="politician">Robert
            Graf</persName> (ÖVP) das „Aus“. Das Kraftwerksprojekt Dorfertal-Matrei war mit ein
          Grund, warum Tirol als letztes der drei beteiligten Bundesländer den Nationalpark Hohe
          Tauern verwirklichte.</ab>
        <ab corresp="w2.schreibtisch_11" n="text_snippet">[...] Arbeitsplätze brauchen wir! <hi ana="lemma">1938 ist das Speicherkraftwerk, von dem ich spreche, schon geplant
            worden</hi>, und noch immer ist es nicht gebaut, und man muß sich herumstreiten; wenn
          davon die Planer erführen! Aber jetzt ist es soweit, Arbeitsplätze, sage ich,
          Arbeitsplätze! Der Bergführer lacht auf [...]</ab>
      </div>
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