eine kurze Passage aus meiner Autobiografie Guggile vorlesen: »DAS LEBEN, EIN FASCHING«
Kommentar
Kofler zitiert hier aus Guggile: vom Bravsein und vom Schweinigeln. Eine Materialsammlung aus der Provinz; die Passage dort in Kleinschreibung: »das leben, ein fasching. jedes jahr hat am nachmittag des faschingsonntags im großen pfarrsaal von st. nikolai ein kindermaskenball stattgefunden, ich bin zwei- oder dreimal ›als bajazzl‹ gegangen, nachdem ich aus dem bajazzl-kostüm ›herausgewachsen‹ war, bin ich ›als chines gegangen‹, heute empfiehlt mir meine mutter, meine miserablen beruflichen zukunftsaussichten betreffend, mindestens einmal jährlich: ›geh doch als lektor!‹«.
Textausschnitte
Literatur, Paranoia, Identität , Werk 5, S. 123[...] Was nun Identität, auch politische, betrifft, möchte ich Ihnen abschließend als Solipsist, eine kurze Passage aus meiner Autobiografie Guggile vorlesen: »DAS LEBEN, EIN FASCHING«, – Jedes Jahr hat am Nachmittag des Faschingsonntag im großen Pfarrsaal von St. Nikolai ein Kindermaskenball stattgefunden. Ich bin zwei- oder dreimal als ›Bajazzl‹ – als Clown – gegangen, [...]
eine kurze Passage aus meiner Autobiografie Guggile vorlesen: »DAS LEBEN, EIN FASCHING«. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.5025, 2022-09.

