die deutschnationale Vergangenheit des Dichters Johann Friedrich Perkonig

TEI version< zurück

Kommentar

Johann Friedrich Perkonig (1890–1959), österr. Schriftsteller; mit deutschnationalem Gedankengut kam Perkonig während seines Besuchs der Lehrerbildungsanstalt in Klagenfurt (bis 1912) in Kontakt, als 16-Jähriger trat er der Burschenschaft »Normannia« bei (er blieb lebenslang Mitglied, vgl. Baur/Gradwohl-Schlacher 2011, 187). Er war aktiv am Kärntner »Abwehrkampf« 1918–1920 beteiligt; ab 1922 war er in der Lehrerausbildung tätig (in dieser Funktion war er 1944/45 einer der Lehrer von Ingeborg Bachmann), im Austrofaschismus wurde ihm 1935 der »Große österreichische Staatspreis« zuerkannt, er hatte politische Ämter inne, zugleich sympathisierte er mit dem Nationalsozialismus, was etwa der von ihm herausgegebenen Publikation Deutsche Ostmark. Zehn Dichter und hundert Bilder lobpreisen Österreich (1936) abzulesen war. Nach dem »Anschluss« wurde er Obmann der Kärntner Teilorganisation der Reichsschrifttumskammer und hatte publizistisch Erfolg, sein Antrag auf NSDAP-Mitgliedschaft wurde allerdings trotz mehrfachen Anlaufs abgelehnt. (s. Eintrag ›Johann-Friedrich-Perkonig-Gesellschaft‹)

Textausschnitte

Johann Friedrich Perkonig, der große Kärntner Dichter, Werk 5, S. 122

[...] g, der große Kärntner Dichter I Vielleicht, schreibt ein Essayist über die deutschnationale Vergangenheit des Dichters Johann Friedrich Perkonig , vielleicht hat es der sieben Jahre nationalsozialistischer Herr[...]


Zitiervorschlag:
die deutschnationale Vergangenheit des Dichters Johann Friedrich Perkonig. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.5333, 2022-09.