Café Hawelka

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Kommentar

1939 vonJosefine und Leopold Hawelka übernommenes Kaffeehaus in der Wiener Dorotheergasse. Nach kriegsbedingter Schließung 1945 wiedereröffnet, entwickelte sich in den 1950er Jahren zu einem »Künstlercafé«. Der Kritiker Hans Weigel schrieb sich die »Entdeckung« des Hawelka um 1950 auf seine Fahnen, die späte Sperrstunde sei ein entscheidender Grund gewesen (vgl. Weigel 1982, 70). Das Café wird heute von Nachfahren der Hawelkas betrieben, die Originaleinrichtung von Rudolf Schindler aus dem Jahre 1913 besteht noch.

Textausschnitte

Zwei ungleiche Brüder, Werk 5, S. 165

[...] noch etwas die Zeit vertreiben, zunächst, wie es sich gehörte, im Café Hawelka , das damals schon, das eigentlich immer ein Wiener Scheißlokal [...]


Zitiervorschlag:
Café Hawelka. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.5546, 2022-09.